Zum zwölften Mal auf dem Weg der Versöhnung

Das alljährige Gedenken an die Vertreibung der deutschsprachigen Brünner führt symbolisch gegen die Richtung des Todesmarsches von 1945. Am feierlichen Abschluss des Versöhnungsmarsches nimmt der Oberbürgermeister teil sowie zahlreiche Gäste aus den Nachbarländern und Zeitzeugen. 

Der Versöhnungsmarsch am Samstag, dem 2. Juni wird um 9:30 in Pohořelice/Pohrlitz eröffnet. Nach der Trauerfeier unter dem Kreuz, welches das Massengrab an der Stelle des Sammellagers für Vertriebene markiert, brechen die Teilnehmer entlang der historischen Route auf nach Brünn. Der Weg bis auf den Mendelplatz ist 32 kilometer lang, allerdings kann man sich dem Versöhnungsmarsch beliebig anschließen oder ihn verlassen dank Sonderbuslinien, die im Laufe der ganzen Veranstaltung einen Pendelverkehr entlang der Wanderroute herstellen.

Am feierlichen Abschluss im Garten der Augustinerabtei spricht der Oberbürgermeister Brünns Petr Vokřál, der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt und der Initiator der Erinnerungsmärsche Jaroslav Ostrčilík. Nach dem Gedenkakt und Anzünden von Kerzen tritt Urband auf und es wird reicher Imbiss angeboten. Mit Ständen präsentieren sich die Ackermann-Gemeinde, Seliger-Gemeinde, die Sudetendeutsche Landsmannschaft und das Österreich Institut Brno.

Weitere Informationen zum Ablauf des Versöhnungsmarsches finden Sie hier oder auf Facebook.