SALON FORUM: 1918 – Sieg oder Tragödie?

Dienstag / 29. 05. 2018
kulturní prostor PRAHA, Husova 18

Wie sehen wir heutzutage den 28. Oktober 1918, den wichtigen Wendepunkt unserer Geschichte? Wie ist er aus der Perspektive der Ereignisse in den Jahren 1938, 1948, 1968, 1989 zu beurteilen? War es damals vor allem ein Sieg der Demokratie oder des Nationalismus? Was haben wir mit dem Zerfall von Österreich-Ungarn und mit der Gründung der Tschechoslowakei verloren? Und in welcher Hinsicht sind wir gleich geblieben? Zur Debatte kommen Gäste und Mitarbeiter von Salon, der Literatur- und Kulturbeilage der Tageszeitung Právo. Zum Schluss folgt die Buchtaufe von Všechno nejlepší. Tisíc čísel a dvacet let Salonu Práva (Alles Gute. Ein Tausend Nummern und zwanzig Jahre von Právo-Salon), dem Sammelband der hundert besten Artikel aus der Beilage Salon.

Es diskutieren:

Milena Bartlová – Kunsthistorikerin, Dozentin an der Hochschule für angewandte Kunst in Prag, Mitverfasserin der Bücher Was war die Tschechoslowakei? und Den Staat aufbauen

Václav Bělohradský – Philosoph, Soziologe, Essayist, u. a. Autor des Essays Masaryks zwanzigstes Jahrhundert

Ondřej Slačálek – Politologe, Dozent an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität

Moderation: Zbyněk Vlasák, Chefeditor von Salon, der Literatur- und Kulturbeilage der Tageszeitung Právo.